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II. Ročník česko-německého výstupu na Juránkovu chatu na Svarohu 29. 10. 2011

Plakát

 

Projev – Emil Kintzl

Vážení přátelé, turisté, lyžaři, Šumaváci z obou stran hranice.
Opět se na tomto místě, kde stávala v několika obměnách slavná Juránkova chata, scházíme, abychom si připomněli tu dávnou dobu, kdy turisté se volně pohybovali tímto královským krajem.

Zdejší chata, fungující od roku l922 do roku l950 s přestávkou 2. sv. války, umožňovala túry jak po státní hranici,tak do Bavor a samozřejmě i na českou stranu. Pamětníci a staré mapy dokládají mnoho přístupových cest : na Stateček, k Bílé strži, Arnovu stezku, Václavák, Dámskou, Reindlovu, Svarožní, k Černému i Čertovu jez a jiné. Tyto nám byly po Vítězném únoru zapovězeny na 40 let bolševikem. Věřili jsme, že po sametové revoluci se nám Šumava plně otevře. Tak jsme se těšili, ale jen pár let. Zřízený NP Šumava nám přinesl oponu zelenou, která se změnila jeho „péčí“ v oponu zcela hnědou. To vidíte i zde na vlastní oči.

Proto právě dnešní druhé setkání by mělo být naším protestem, proti tomu, co se na Šumavě děje.

Nemlčme! Nebojme se říci co nás zde trápí a co si o tom neřádu myslíme! Loni jsme měli povoleno odtud sestoupit k Černému jezeru cestou, spíše necestou přírodní rezervaci velmi chráněnou, ve stopách těžebních strojů a traktorů. Byl to krásný zážitek v uvozovkách.

Letos máme povoleno asi na šesti papírech až z Prahy sestoupit na vyhlídku na Černé jezero a odtud starou cestou dojít až na Špičák. Dívejte se pozorně a nezapomeňte co jste viděli. A záviďte naším dědům a pradědům. Ti směli chodit všude a také se uměli o krajinu ve které žili dobře postarat, aby ji s klidem v duši mohli předat svým potomkům. Bez rezervací, chráněných územích a parků všeho druhu. Dobře věděli, že okolní les je živí, louka a pastvina živí jejich dobytek, les dává topivo po celý rok, paseky lesní plody a že turisté nejsou škodná. Proto se po celý život starali a nepotřebovali žádná povolení, natož až z Prahy.

Co my asi zanecháme na Šumavě naším vnukům a dalším generacím???? Co?? Nebudeme se stydět, když to budou jen zničené lesy a pustá krajina bez života? To přece nechceme!! Jsme jen lidé, na rozdíl od živočichů a rostlin, nikým chráněni, chceme tu žít a pracovat v pokoji a míru, žít na opět zelené Šumavě. Šumava je přece naše, tak ať nám ji nikdo nebere a hlavně neničí! Tak ji všichni společně braňme!

Na ruinách Juránkovy chaty 29. října 2011 Emil Kintzl

Sehr geehrte Freunde, Touristen, Böhmenwäldler aus beiden Seiten der Grenze,
wir treffen uns schon wiedermal an der selben Stelle, wo die Juranek Hütte früher gebaut worden ist. Wir treffen uns hier zur Erinnerung der längst vergangenen Zeiten, wann die Touristen noch frei durch das Künische Gebirge gewandert sind. Die hiesige Hütte hat von 1922 bis zu 1950 funktioniert , mit einer Pause der Zweiten Weltkrieg. Die Hütte hat viele Ausflüge ermöglicht. Entweder den Grenzsteig entlang, oder nach Bayern und selbstverständlich auch an der tschechischen Seite. Die Augenzeugen und die damalige Karten sprechen davon, daß viele Zutrittswege damals existierten: zu dem Güttelplatz unter dem Großen Osser, zu Klammerbach Schlucht, durch den Arno Weg, über den „Wenzelplatz“, mit dem Reindl Weg, mit dem Damen Weg, den Büchelbach entlang, zu dem Schwarzen und Teufel See und auch andere Möglichkeiten. Diese Wege waren unter der Herrschaft der Bolshewiken untersagt. Wir haben getraut, daß nach der Sanftenen Revolution wird Böhmerwald erneut zutrittbar. Wir haben uns davon gefreut, aber nur einige Jahre. Der neue errichtete Nationalpark Sumava hat uns nach dem eisernen Vorhang einen grünen Vorhang gebracht, welcher ist durch die Nationalparksorge in brauen Vorhang umgewandelt. Das können sie auch hier mit eigenen Augen umschauen.

Gerade aus diesem Grund sollte unsere Treffen hier, dieser Zweite Deutsch-Tschechischer Aufstieg zu der Juranek Hütte eine Protestkungebung sein. Ein Protest gegen was jetzt in Böhmerwald passiert. Schweigen wir nicht! Fürchten wir nicht offen zu sagen, was uns hier grämt and was wir über diesem Luder denken. In dem letzten Jahr war uns erlaubt zu dem Schwarzen See bergabsteigen mit einer Weg, welcher ein Unweg war. Wir sind in der so genannten Geschützten Landschaft abgestiegen, durch den streng geschützten Gebiet, welches durch Waldnutzung geplagt war. Es war ein schönes Erlebnis in der Gänsefüßchen. In diesem Jahr war uns an etwa sechs Dokumenten bis aus Prag erlaubt, daß wir den Aussichtsplatz oberhalb des Schwarzen See besichtigen können. Und von hier können wir mit dem alten, direkten Weg nach Špičák marschieren. Schauen Sie bitte um aufmerksam ohne zu vergessen, was sie gesehen haben. Sie können unser Großväter und Urgroßväter beneiden. Die dürften allerorts eintreten und die fähig waren, um die Landschaft wo sie lebten gut zu kümmern um diese Landschaft an seine Nachfolger mit ruhigen Seele überzugeben. Ohne geschützte Reservaten, ohne geschützte Landschaften, ohne Nationalparken. Die wußten doch gut, daß der Wald sie ernährt, daß die Wiese und Alm ernährt ihres Vieh, daß der Wald Feuerung für das ganze Jahr bringt, daß an Lichtungen Waldfrüchte wachsen und das die Touristen kein Raubwild sind. Deswegen sie kümmerten ganzjährlich und keine Genehmigungen bräuchten, geschweige denn aus Prag!

Was werden wir uns unser Nachfolger und an weitere Generationen wohl hinterlassen? Was genau? Werden wir uns sich nicht schämen vernichtete Wälder und verwüstete Landschaft ohne Leben an weitere Generationen überzugeben? Das wollen wir doch nicht! Wir sind nur Menschen, im Gegensatz zu der Geschöpfen und Pflanzen sind wir geschützt von niemanden. Wir wollen hier leben und arbeiten in Ruhe und in Frieden, in dem wiedermal grünen Böhmerwald und Bayerischen Wald. Böhmerwald und Bayerischer Wald gehören doch zu uns, so lassen wir niemanden , daß er sie von uns abnimmt und vernichtet. Verteidigen wir den Böhmerwald und den Bayerischen Wald gemeinsam!

Emil Kintzl, den 29. Oktober 2011, an den Ruinen von der Juranek Hütte

Fotografie z akce

[Aktualizováno 9. 11. 2011]